ASANAS - Körperübungen zur Stärkung, Entspannung und Ausgeglichenheit

Vierzig Übungen aus Tausenden ausgewählt

Tiere halten ihren Körper funktionsfähig, indem sie instinktiv bestimmte Streck- und Drehbewegungen ausführen. Indische Yogis haben schon vor Tausenden von Jahren diese Bewegungen abgeschaut und daraus Körperübungen für den Menschen entwickelt, die Yoga-Übungen oder Asanas. Aus der Fülle der bekannten Übungen hat Ananda Marga eine Auswahl von 40 Übungen getroffen, die einfach zu erlernen sind, aber dennoch effektiv. In Ananda Marga bekommt man vom Yogalehrer (A’carya) ein Set von drei bis vier Übungen empfohlen, die auf den individuellen Typ, das Geschlecht oder auch bestimmte Krankheiten abgestimmt sind. Es gibt auch Übungen speziell für Frauen und für Männer.

Die Praxis

Lymphsystem
Lymphsystem

Durch regelmäßige Yoga-Übungen wird der gesamte Organismus in Ordnung gehalten. Asanas regulieren die Hormonproduktion und den Transport der Lymphe. So stärken sie die Gesundheit und halten Körper und Geist fit bis ins hohe Alter. Die Wirkung der Übungen tritt zeitlich verzögert ein, erst nach drei bis vier Wochen. Wichtig ist nicht, dass die Stellungen gleich zu Anfang perfekt ausgeführt werden; die nötige Gelenkigkeit stellt sich schon nach kurzer Zeit von selbst ein. Bei etwa 15 Minuten Übungsdauer ist es leicht, die Asanas in den Tagesablauf einzubauen. Es hat keinen Sinn, ein- oder zweimal in der Woche eine längere Zeit zu üben. Asanas müssen täglich ausgeführt werden, sonst verpufft der Effekt.

Übungen für Körper, Psyche und Bewusstsein

Hormonsystem
Übersicht der endokrinen Drüsen:
  1. Zirbeldrüse
  2. Hypophyse
  3. Schilddrüse und Nebenschilddrüsen
  4. Thymus
  5. Nebenniere
  6. Pankreas
  7. Ovar
  8. Hoden

Yoga-Übungen haben nicht nur einen Effekt auf den Körper, sondern beeinflussen auch die psychische Verfassung. Die gehaltenen Dehn- und Drehübungen harmonisieren und stärken auf natürliche Weise die Tätigkeit der Drüsen im ganzen Körper, regulieren so die Hormonproduktion, aktivieren die Chakras (psychische Energiezentren entlang der Wirbelsäule) und wirken sich so positiv auf unseren emotionalen Gesamtzustand aus. Regelmäßige Asanas sind für die persönliche Entwicklung sehr hilfreich.

Es gelten folgende Grundregeln für eine regelmäßige Praxis:

  • am besten 2x täglich morgens und abends ca. 30 Minuten vor dem Essen
  • mind. 2 Stunden nach dem Essen
  • bei freier Atmung durch die Nase, besonders das linke Nasenloch muss frei sein
  • anschließend etwa eine halbe Stunde lang nichts essen, nicht duschen
  • nicht während fiebriger Erkrankung
  • nicht während der Menstruation
  • vegetarische Ernährungsweise
  • Anleitung durch einen Lehrer

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